unwetter.

Ich wuchs mit genau zwei Beziehungsmodellen auf.

  • in dem Einen gab es kaum Nähe – weder körperlich noch sonstwie. Dafür aber jede Menge Streit und Spannungen.
  • in dem Anderen hingegen hing der Himmel voller Geigen und rosaroter Wolken. Es wurde sich geherzt und umarmt, sich beinah bis zur Besinnungslosigkeit geküsst, geliebt und bedingungslos gut verstanden. Streit gab es nie und alles war immer nur toll.

Es ist klar, welches Modell ich mir für mein Leben wünschte, oder?

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zerreissprobe.

Die Nerven sind zum Zerreissen gespannt, der Druck liegt schwer auf uns und auch wenn ein Licht am Ende des Tunnels zu erkennen ist, vermögen wir dieses von Zeit zu Zeit nur wenig wahrzunehmen.

Hochmut kommt vor dem Fall und so stehe ich heute da und muss zugeben, dass ich mich gründlich geirrt habe. Ich bin davon ausgegangen, dass ich unbegrenzte Kräfte besitze und dass ich dem Trennungsschmerz, den eine Fernbeziehung unweigerlich immer wieder mit sich bringt, erhaben bin. Ich war seinerzeit sogar so forsch, davon auszugehen, dass es mir keinerlei Probleme bereiten würde, Dich lediglich alle zwei bis drei Wochen zu sehen. Weit gefehlt. Continue reading