veränderungen.

Das neue Jahr ist erst wenige Tage alt und schon mehren sich die Anzeichen all der Veränderungen, die es mit sich bringen wird. Rein optisch hat sich Herzorgasmus  verändert. Inhaltlich wird es auch 2012 um das Gleiche gehen – die ganz großen Gefühle und mein Leben zwischen den Welten…

Normalerweise setze ich mich in der Silvesternacht hin und schreibe meine guten Vorsätze nieder. Hat nie funktioniert. Das Aufschreiben schon, nur bei der Umsetzung haperte es spätestens nach drei Tagen. Deshalb habe ich vor einem Jahr begonnen, dem Rat einer lieben Freundin zu folgen. Seitdem schreibe ich keine lange Liste mit mehr oder weniger guten Vorsätzen mehr, sondern eine Wunschliste mit all den Dingen, die ich mir für mich und meine Lieben wünsche. Diese Liste erinnert mich immer wieder daran, auch einmal etwas für mich zu tun und hilft, meine eigenen Wünsche im Alltagstrubel nicht zu vergessen…

Doch auch diese Liste ist für 2012 noch nicht geschrieben. Generell schreibe ich immer weniger. Nicht jedoch, weil die Inspiration fehlen würde. Ganz im Gegenteil. Ich bin inspiriert bis in die Haarspitzen. Nicht zuletzt durch diese wundervolle Frau, die mein Leben bereichert und begleitet. Aber das Leben selbst gibt mir derzeit kaum Raum, um zu schreiben. Mmh, eigentlich ist es unfair, das Leben dafür verantwortlich zu machen. Also noch einmal…Ich nehme mir selten den Raum, um zu schreiben, weil mich das Leben so sehr packt und all meine Aufmerksamkeit bündelt.

Nur selten kann ich mich zurückziehen und die Worte aus meinem Kopf in die Tastatur fließen lassen. Dabei sind es derer so viele und manchmal weiß ich gar nicht, wohin mit all diesen Worten, Gedanken und Träumen.

Mein Leben ist so facetten- und ereignisreich geworden. Das war es auf eine gewisse Art und Weise schon immer, aber seit DU da bist, bekommt es ungeahnte Tiefen und nimmt Wendungen, die ich mir nicht einmal ausmalen konnte. Fast nichts mehr ist vorhersehbar und die berühmte Kontrolle habe ich schon längst abgegeben. Ich bin nicht schicksalsergeben, sondern voller Vertrauen und Zuversicht. Ich lasse mich treiben in diesem Meer aus Gefühl und Geborgenheit.

So mancher Sturm peitschte das Wasser schon auf und die Wellen schlugen mitunter sehr hoch über uns zusammen, setzten so manches Mal den Keller unter Wasser und machten kleinere Reparaturarbeiten notwendig. Doch so sehr die Gezeiten uns auch forderten, am Ende konnten wir etwas Schönes daraus errichten. Etwas Neues erbauen. Wir renovierten, besserten aus, bekamen neue Ideen und schufen neuen Platz.

Die Veränderungen sind allgegenwärtig und allmählich lerne ich, loszulassen. Erkenne, dass das Altbekannte und Vertraute nicht zwangsläufig das Beste ist und erforsche neue Wege. Ich spiele mit Farben und Formen. Schaue genau hin, hole mir Inspirationen und mache mich immer wieder neu ans Werk – mit Dir und durch Dich.

2012 – das wird unser Jahr. Große Veränderungen stehen ins Haus und wir bauen schon jetzt fleißig an unserem Nest, das mehr und mehr unser Zuhause wird. Nur noch wenige Monate und aus zwei Welten wird eine. Ich werde meine Zerrissenheit aufgeben und meine Zelte in der Schweiz abbauen. Ich lasse viel zurück, gebe noch mehr auf und manchmal wird mir ganz schwindelig in Anbetracht all der Dinge, die sich fortan ändern werden, ändern müssen…

Aber DAS ist genau das, was ich will. Ich möchte an Deiner Seite sein. Ein gemeinsames Leben und Zuhause haben. Ich will nicht mehr hin und her gerissen sein zwischen diesen zwei Welten. Will nicht mehr Woche für Woche in den Zug steigen und Dich zurücklassen müssen. Ich will die Irrungen und Wirkungen des Lebens nicht mehr allein meistern müssen. Ich möchte mich nach einem anstrengenden Tag in Deine vertrauten Arme legen, Deine Nähe, Deine Wärme, Deine Liebe spüren und mit ansehen können, wie ich mit jedem Atemzug ruhiger werde.

Nie zuvor habe ich einen Menschen so nah an mich heran gelassen und auch heute spüre ich mitunter noch, welch Leistung das eigentlich ist. Wie schwer Nähe manchmal auszuhalten ist und was es eigentlich bedeutet, einander nah zu sein, ohne sich einzuengen. Es ist jeden Tag auf’s Neue ein Akt des Ausbalancierens. Wir stoßen an Grenzen – an die eigenen und an die der Anderen. Wir erobern Neuland und errichten Gebäude der Ruhe und Sicherheit. Gewähren uns Schutz- und Freiräume.

Mit Dir an meiner Seite werde ich zur Architektin meines eigenen Lebens, unseres Lebens. Unsere Rollen vermischen sich. Mal bin ich für das Grobe zuständig und Du wählst die Farben aus. Dann wieder dekoriere ich den Tisch, während Du Dich der Isolierung widmest.

Seit nunmehr sechs Monaten sind wir engagiert bei der Sache. Schlagen angesichts einiger Baumängel die Hände über dem Kopf zusammen. Sparen, um besseres Material kaufen zu können, fahren in den Urlaub und gehen dann umso motivierter wieder ans Werk.

Das, was sich da vor uns abzeichnet, erfüllt mich mit Stolz, Zuversicht und Vorfreude.

Es wird nie ganz fertig sein, aber es wird stetig wachsen, sich neu formen und uns Schutz und Geborgenheit bieten.

Dieses Haus, unser Leben, unser Zuhause bietet uns all das, was wir uns wünschen und was wir brauchen.

Ich bin froh, all das mit Dir zu erschaffen und dort mit Dir zu leben und zu wirken.

Du bist meine Inspiration, meine Motivation und mein Rückhalt.

Du bist ES.

Meine Liebe…

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