wenn der traum zum leben wird…

So viele Jahre habe ich von so vielen Dingen geträumt. 

Habe mir Situationen vorgestellt und Lebensentwürfe herbei gedacht. 

Ich konnte mich verlieren in diesen Tagträumereien und hatte quasi mein gesamtes (Liebes) Leben schon vorgeträumt. 

Mit dem Leben selbst hatte das nur wenig zu tun, denn die Realität konnte den Bildern meiner Träume nicht gerecht werden. Wie könnte es auch? Sollte es das überhaupt?

Über derlei Fragen muss ich mir nicht länger den Kopf zerbrechen, denn meine Träume sind inzwischen Wirklichkeit geworden. Sie sind Realität. Unsere Realität. Unser Leben. 

Unsere Liebe. Unser Leben übertreffen meine und unsere Träume sogar noch und allein diese Tatsache raubt uns regelmäßig den Atem. 

108 Tage pures Glück. 

Wir müssen nicht länger träumen, denn wir leben all das, was wir uns je gewünscht und erträumt haben und noch so viel mehr. 

Danke, dass Du all das möglich machst. 

Dass Du mich für das liebst, was ich bin und dass Du mich die sein lässt, die ich sein kann und das Beste in mir zum Vorschein bringst. 

Danke für all die Farben, mit denen wir uns unser Leben und unsere Liebe bunt machen. 

Danke für Dich und Du Dich so sehr von mir lieben lässt. 

Advertisements

gespiegelt. 

Es ist eine gefühlte Ewigkeit her, dass mein Herz einen Orgasmus erleben durfte. Ich war sogar schon an dem Punkt, zu glauben, dass es vorbei ist damit…

Inzwischen glaube ich einfach nur, dass meine Wahrnehmung eine andere geworden ist und meine Herzorgasmen nicht mehr über mich hereinbrechen sondern sich leise und subtil anschleichen und mich dann sanft erfüllen. 

Dafür sind sie nachhaltiger und ich genieße sie mehr. 

So wie jetzt!

Am Freitagmorgen durfte ich das erste Mal mit Felix Klemme arbeiten und wir sind uns auf einer so wundervollen und von Liebe geprägten Ebene begegnet, dass mich allein dieser Umstand schon beinah fassungslos zurück ließ. 

Felix war mir ein Spiegel, den ich mehr als irgendetwas sonst brauchte. Denn auf einmal wurde etwas sichtbar, dass so tief in mir schlummerte, dass es mir schier den Boden unter den Füßen wegzog. 

Was schmerzhaft begann, brachte eine unglaubliche Erleichterung, die heute noch immer in mir nachhallt. 

Für Außenstehende mag all das abgehoben und schräg klingen, aber ich für mich habe einen großartigen Weg einschlagen können und spüre, dass sich tief in mir etwas verändert hat und dafür bin ich jeden Tag mehr als dankbar. 

Und als heute ein positives Erlebnis das nächste jagte nachdem der Tag katastrophal begonnen hatte, habe ich endgültig verstanden, dass vor allem meine Sicht auf die Dinge mein Leben und Erleben prägen und jetzt bin ich glückstrunken in einer Ruhe, die ihresgleichen sucht. 

Ich bin dankbar. Zufrieden. Zuversichtlich. 

Danke Felix! Danke Leben!

zurückerobert. 

Herzorgasmus. Das war immer mein Wort. Mein Gefühl. Mein Blog. Im Laufe der Zeit wurde er zur Bühne meiner grossen Liebe und da diese irritiert oder gar verletzt war als sie seinerzeit lesen musste, was mir vor ihr Herzorgasmen verschafft hatte, habe ich meinen Blog von allem befreit, was nichts mit ihr und uns zu tun hatte. 

Sie hat das nie von mir verlangt, aber ich dachte damals, es sei besser so. 

Ich weiss nicht, wie oft ich das schon bereut habe. Zumal einige von meinen besten Texten für immer verloren sind. Auch wenn es immer heisst, das Internet vergesse nichts. Mich schon oder es stellt sich dumm. 

Viele Menschen haben teilgehabt an unserem Leben. Unserer Liebe. Die Reaktionen darauf waren durchweg positiv. Immer. Ich hatte mit mehr Kritik gerechnet aber ich bin noch heute dankbar, dass ich so viele Menschen mit meinen Worten erreichen konnte. 

Nun gibt es diese Liebe nur noch in Gedanken. In unseren Erinnerungen. Unseren Geschichten und natürlich in diesem Blog. Da wird sie auch bleiben. Egal was mein Leben noch für mich bereit hält. 

Und doch will ich den Schritt in eine neue Richtung wagen und setze meinen Fuss sacht auf den weichen Boden des Weges, der sich da vor mir ausbreitet. 

Wohin er führt, weiss ich nicht. Aber was damit einhergeht dafür umso mehr. Die Zurückeroberung meines Herzorgasmus. Meines Blogs. 

Er gehört wieder mir und all dem was ich erlebe, fühle, denke, weiss… Endlich geht es wieder um mich und das was mich ausmacht. 

Lange Zeit glaubte ich mich verloren. Wusste weder wer ich bin noch was ich begehre. Inzwischen bin ich auf dem Weg zurück zu mir und die Umrisse kann ich schon erkennen. Mit jedem Schritt werde ich mehr Gestalt annehmen und ich freue mich, mir neu zu begegnen. 

Meinen ersten Herzorgasmus möchte ich meinen wundervollen Freunden im Schwabenland widmen. Um mit BARBARA zu sprechen – in Schwabylon. 

Ihr seid grossartig und ich vermisse einen jeden von euch. So sehr ich die Schweiz und mein Leben dort auch liebe. You mean the world to me. Ihr macht mein Leben besonders und ich kann kaum glauben, dass unsere Verbindungen noch immer so tragfähig und schön sind. Ich geniesse jede Sekunde mit euch und bin froh und dankbar, euch meine Freunde zu nennen. 

Danke dass ihr mich noch immer mit offenen Armen empfangt und mir einen sehr emotionalen Herzorgasmus beschert habt. Ohne euch wäre ich nicht die, die ich bin und zu sein vermag. 

international geküsst. 

Heute ist der internationale Tag des Kusses. Normalerweise interessieren mich solche Tage nicht. Warum auch? Wozu braucht einen internationalen Tag des Kusses? Damit sich die Menschen daran erinnern, wie wundervoll es ist, die Lippen des geliebten Menschen auf den eigenen zu spüren? Dadurch seine Liebe, Sehnsucht und Verbundenheut auszudrücken?

Mir ist und bleibt das Ganze schleierhaft und doch hat dieser Tag eine unheimlich große Bedeutung für mich und mein Leben. 

Heute vor genau fünf Jahren setzte ich mich in den Zug Richtung Deutschland meinem Schicksal entgegen. 

Das Herz schlug mir bis zum Hals und ich spüre noch heute, wie mir kurz vor Freiburg der Atem stockte und ich ernsthaft überlegte, einfach sitzen zu bleiben und weiter zu fahren anstatt auszusteigen und der Frau gegenüberzutreten, die ich schon liebte bevor ich sie überhaupt gesehen hatte. 

Ich glaube, ihr ging es ganz ähnlich. Nur war sie längst am Bahnhof und für eine Flucht war es zu spät. So trafen wir aufeinander und es traf uns beide wie ein Blitz. Es war die berühmte Liebe auf den ersten Blick. Wenn auch mit Vorbereitung. Immerhin hatten wir wochenlang miteinander geschrieben und telefoniert und wussten deshalb ziemlich genau, wer da vor uns steht. 

An diesem Tag vor 5 Jahren hat sich mein ganzes Leben verändert. Nachhaltig. Ich habe die schönste, intensivste und ereignisreichste Beziehung meines Lebens geführt und gleichzeitig die tiefsten Verletzungen erfahren. 

Inzwischen bin ich an einem Punkt, an dem ich das, was war, wohlwollend betrachten kann. Dankbar bin für das, was diese Jahre mir beschert haben und erkenne, was diese Begegnung vor 5 Jahren ermöglicht hat. Vor allem in Bezug auf meine persönliche Entwicklung. 

Kein Mensch, der uns berührt, keine Beziehung, kein Stück eines gemeinsames Weges wird je spurlos an uns vorübergehen und das ist gut und wertvoll. 

Diese fünf Jahre sind angefüllt mit Erlebnissen, Erfahrungen, Gefühlen, Lehren – auf jeder Ebene und jeglicher Intensität. Ich bin froh und dankbar, dass ich diese 5 Jahre erleben durfte aber nach 5 Jahren ist es auch Zeit, sich einem neuen Weg zu öffnen. Die Augen geradeaus zu richten und wieder wahrzunehmen, was das Leben alles zu bieten hat. 

5 ist eine schöne Zahl! Beginnen wir mit einer neuen…

zu viele orgasmen?

Das Herz ist ein grossartiges Organ. Es lässt mich immer wieder staunend in meinem Leben zurück. Mit offenem Mund starre ich dann vor mich hin, traue meinen Augen nicht und registriere beinah fassungslos, was mein Herz zu leisten vermag. Wie viel es fühlen kann. Wie intensiv es mich erleben lässt. Wie sehr es sich immer wieder öffnet. Wie widerstandsfähig es ist und welch starken Überlebenswillen es hat. Continue reading

annehmen.

Und irgendwann kommt der Punkt, an dem Du akzeptieren musst, dass Du nicht mit jedem Menschen in Harmonie leben kannst.

Auch wenn Du bis zum letzten Augenblick gehofft hast, dass ihr in Ruhe und Frieden auseinandergehen könnt. Teilt ihr doch gemeinsame Erinnerungen an eine Zeit, die für euch beide so unendlich wichtig war.  Continue reading

geburtstagsglück.

Sie haben sich alle Sorgen gemacht. Meine lieben Freunde. In Deutschland genau so wie in der Schweiz. Und meine Familie natürlich. Nur wenige konnten nachvollziehen, dass ich an meinem Geburtstag allein an die Ostsee fahren wollte. Ausgerechnet an meinem Geburtstag. Sie hatten Angst, ich könnte in einer Depression versinken und den Inselkoller bekommen. Mich einsam und allein fühlen.  Continue reading

beflügelt. 

Es sind diese Momente, in denen Dich die Sonne wach küsst und jeden Deiner Schritte durch den Tag begleitet. 

In dem die frische Brise eines Frühlingstages Dich sanft aber bestimmt in die Natur lockt. 

In dem die Vögel ihr Lied in Dein Ohr singen und Dich über Dich hinaustragen. 

In dem der weiche Waldboden leicht unter Deinen Schritten federt und Du alles um Dich herum durch Deinen Atem in Deine Lungen aufnimmst und mehr Glück ausstrahlst, als Du für Dich behalten kannst und willst. 

Es sind Momente wie diese, die Dich daran erinnern, wie gesegnet Du bist. Wie frei. 

Momente wie diese lassen mich demütig werden und dankbar. 

In Momenten wie diesen atme ich das Leben ein und alles Störende aus. Anschließend scheine ich über dem Boden zu schweben. 

Ich bin glücklich. Voller Liebe. Zufrieden.