beflügelt. 

Es sind diese Momente, in denen Dich die Sonne wach küsst und jeden Deiner Schritte durch den Tag begleitet. 

In dem die frische Brise eines Frühlingstages Dich sanft aber bestimmt in die Natur lockt. 

In dem die Vögel ihr Lied in Dein Ohr singen und Dich über Dich hinaustragen. 

In dem der weiche Waldboden leicht unter Deinen Schritten federt und Du alles um Dich herum durch Deinen Atem in Deine Lungen aufnimmst und mehr Glück ausstrahlst, als Du für Dich behalten kannst und willst. 

Es sind Momente wie diese, die Dich daran erinnern, wie gesegnet Du bist. Wie frei. 

Momente wie diese lassen mich demütig werden und dankbar. 

In Momenten wie diesen atme ich das Leben ein und alles Störende aus. Anschließend scheine ich über dem Boden zu schweben. 

Ich bin glücklich. Voller Liebe. Zufrieden. 

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herausgefallen.

…und manchmal fällst du einfach für zwei Tage aus der Welt…

Du wachst auf und fragst Dich, was in den letzten knapp 48 Stunden geschehen ist. Du spürst in Dich hinein.

Dein Kopf ist voll und gleichzeitig so leer, dass er es nicht vermag, Dir Antworten zu geben. Dein Körper erzählt Dir ganze Geschichten, doch Du bist nicht in der Lage seine Sprache soweit zu übersetzen, dass all das auch nur ansatzweise Sinn machen würde.  Continue reading

verloren.

Es ist schon komisch, wie sehr der Mensch in der Lage ist, das Offensichtliche zu verdrängen. Unfassbar wie gut ich das zu beherrschen scheine. Meine Entscheidung, wieder in der Schweiz zu leben, habe ich quasi nebenbei getroffen. Aus einem Gefühl heraus. Ohne groß darüber nachzudenken.
Sobald die Entscheidung getroffen war, hatte ich alle Hände voll damit zu tun, meinen Umzug zu organisieren und eine neue Wohnung zu finden. Ich habe also alles getan, mich aber nicht eine Sekunde damit befasst, was dieser Schritt für mich und mein Leben bedeuten könnte. Continue reading

eroberung.

Da bin ich wieder. Zurück in der Schweiz. Meiner Heimat, auch wenn ich hier nicht das Licht der Welt erblickt habe. Zumindest nicht zum ersten Mal, aber vielleicht habe ich hier die Welt das erste Mal wirklich wahrgenommen.

Drei Jahre war ich weg. Geleitet vom Glauben an die große Liebe und dem Traum eines gemeinsamen Lebens. Es sollte nicht sein. Die Liebe schon, aber das gemeinsame Leben nicht. Bin ich verbittert? Nein. Trauere ich? Auf jeden Fall. Diese Liebe, die mir da vor knapp vier Jahren begegnet ist, war das größte, was mir je widerfahren ist und Dank ihr habe ich unheimlich viel lernen dürfen – über die Liebe selbst, das Leben und vor allem über mich. Continue reading

bumerangherz.

Mein Herz verhält sich dieser Tage wie ein Bumerang. Trotz wider besseren Wissens kehrt es immer wieder an ein und denselben Ort zurück. Leider ist dieser Ort nicht nur der Ursprung all meines Glücks und Freude der vergangenen drei Jahre, sondern vor allem auch der Ort, an dem das größte Leid seinen Lauf nahm und das mich bis heute, fast sechs Monate später, verfolgt… Continue reading

herzstürme.

Die Liebe kommt in unser Herz ohne dass wir sie kommen sehen. Manchmal schleicht sie sich durch die Hintertür herein und wir werden uns ihrer erst bewusst, wenn sie es sich tief in unserem Herzen bequem gemacht hat und sich nur schwerlich davon überzeugen lässt, ihr neues Zuhause wieder zu verlassen…Manchmal kommt sie wie eine Naturgewalt auf uns zu, drückt die Tür zu unserem Herzen auf und wirbelt die umliegenden Blätter mit sich, während sie einen wahren Freudentanz in uns aufführt. Continue reading

zerissen.

Wie schnell verändert sich alles, was ich zu glauben schien. Auf einmal werden die Karten neu gemischt, ohne dass ich auch nur gefragt wurde, ob ich das überhaupt will. Ich werde entmündigt und andere treffen Entscheidungen, die mein komplettes Leben auf den Kopf stellen und nicht einen Stein auf dem anderen lassen. Ich habe gar keine andere Wahl als all das anzunehmen und zu versuchen, mich Stück für Stück wieder zusammen zu setzen. Doch was tue ich, wenn ich nicht alle Teile meines Selbst wieder finde? Wenn so vieles mit einem anderen Menschen, mit Dir,  verwoben ist, dass Du es mit Dir nimmst, wenn Du mich und unser gemeinsames Leben verlässt? Ich versuche laut STOPP! HALT! zu rufen, renne Dir hinterher und greife nach allem, was mich und mein Leben ausmacht, aber ich erreiche Dich nicht mehr. Du hältst Dir Deine  Augen und Ohren zu und stolperst taub und blind in ein neues Leben, das Du fortan zu Deinem erklärst. In diesem Leben habe ich selbst keinen Platz mehr. Continue reading