schatten.

Sie sind allgegenwärtig. Tanzen durch unser Leben, unser Sein. Auch wenn es stockfinster ist, umgeben sie uns. Schemenhaft geistern sie dann um uns herum. Für unser Auge kaum noch wahrnehmbar, spüren wir sie mit einem scheinbar eigens dafür entwickelten Sinn auf.

Ohne sie soll angeblich kein Licht möglich sein und so wird uns schon recht früh anerzogen, dass wir mit ihnen zu leben haben – den Schatten. Continue reading

lehren und erkenntnisse.

So manches Mal überschätze ich mich selbst und glaube, schon alles gesehen zu haben. Längst alles zu kennen und zu können.

Doch mit Dir kam ein neuer Lehrmeister in mein Leben, der mir bis dato noch nicht besonders viele Lektionen erteilen konnte.

Nicht weil er es nicht versucht hätte, sondern weil ich ihm nicht einmal zugehört habe. Warum auch? Ich wollte mir nie etwas sagen lassen und lernen wollte ich immer nur das, was mir leicht umsetzbar erschien. Mein Ohr und meinen Geist Dingen zu öffnen, die verlangten, mich selbst und meine Einstellungen zu hinterfragen, habe ich stets zu vermeiden versucht. Continue reading

gesichter der liebe.

Sie ist immer wieder neu und scheinbar immer intensiver als je zuvor.

Behaupten zu wollen, man hätte nie zuvor geliebt, obwohl man schon die ein oder andere Beziehung gelebt hat, scheint vermessen.

Ich habe schon einmal geliebt. Vielleicht auch zwei Mal.

Aber dann kamst Du. Und mit Dir musste ich die Definitionen neu schreiben. Musste neue Worte finden und altbekannte mit bisher unbekannten Inhalten füllen. Continue reading

gesten.

Ich brauche keine Blumenarrangements, kein Parfum und keine Einladungen zum Essen. Ich brauche keine Liebesgedichte, Briefe und Gefühlsbekundungen.

All das, was ich früher für den Ausdruck und den Beweis von Liebe hielt, ist mir heute gleichgültig. Das scheinbar Offensichtliche ist einer Wahrheit gewichen, die tiefer geht als ich je zu hoffen gewagt hätte. Continue reading

angst.

Der Mensch ist das seltsamste Wesen, das mir je begegnet ist. Ich weiß, ich gehöre auch zu dieser Gattung. Über mich wundere ich mich nicht weniger. Dennoch. Dieser Tage frage ich mich, was der Mensch eigentlich wirklich will und warum er das, was er immer wollte, von sich stößt, wenn er es dann endlich in greifbarer Nähe hat. Continue reading